Ich bin Katja Finke,
Lerncoach und LRS-Trainerin. Wenn Sie sich für Ihr Kind mehr positive Schulmomente wünschen, sind Sie bei mir an der richtigen Adresse.
Ich zeige dir, wie du schneller lernst und mehr Freizeit hast. Wir probieren aus, was zu dir passt, damit du nicht mucksmäuschenstill allein am Schreibtisch sitzen musst, bis du endlich aufhören darfst.
Mir ist es wichtig,
Sie und dich ernst zu nehmen und vorurteilsfrei zu unterstützen. Neben Verständnis und Offenheit ist mir Humor im Lerncoaching sehr wichtig. Wenn wir gemeinsam lachen können, macht es nicht nur mehr Spaß. Dann sind wir auch erfolgreicher.
Ich möchte,
dass du zuallererst erfährst, dass du wertvoll bist und zwar nicht nur dann, wenn du Einsen und Zweien nach Hause bringst. Ich freue mich, sobald du Schwierigkeiten im Lernen als Hürden betrachten kannst - und sie mit cleveren Methoden zuversichtlich überwindest. Manche Schulprobleme erfordern von uns mehr Geduld - gerade wenn es um AD(H)S oder LRS geht. In diesen Fällen setzen wir unsere Schritte einfach etwas kleiner und üben länger.
Diese Rückmeldungen höre ich immer wieder:
„Mit Ihnen macht das Lernen Spaß.“
„Wenn Schule so wäre wie der Workshop hier…“
„Frau Finke ist echt nett.“
„Sie erklärt es solange, bis man es verstanden hat.“
Meine wichtigsten Aus- und Weiterbildungen
- Studium der Erziehungswissenschaften im Rahmen des Lehramtsstudiums
- Staatsexamen und Referendariat als Lehrerin an Gymnasien und Gesamtschulen, Kl. 5-13
- Lerncoach-Ausbildung an der Akademie für Lerncoaching Zürich
- LRS-Trainer beim Lernserver Münster
Meine wichtigsten beruflichen Stationen
- mehrjährige Arbeit als Integrationskraft mit Kindern mit ASS, AD(H)S, Down Syndrom und „ganz normalen“ Kindern an Grund-, Förder- und Montessorischulen in Berlin, während des Studiums
- Berlin trifft auf Bayern: zweijähriges Referendariat an Gymnasien im Freistaat
- drittes Bundesland: Lehrerin an Gymnasium und Gesamtschulen in NRW, dabei Fachleitungen und die Verantwortung für den LRS-Bereich einer Gesamtschule
- zwischendurch zwei Jahre Deutsche Schule in Mexiko: hier erfahre ich so viel Herzlichkeit zwischen Lehrern und Schülern - zwischen allen Menschen
Deswegen habe ich mich für diesen Weg entschieden
Für eines unser Kinder begann die Schulzeit nicht so rosig. Von Beginn an sorgten die Hausaufgaben regelmäßig für Tränen und Wutausbrüche. Es knallte heftig zwischen meinem Mann und unserem Kind. Die Klassenlehrerin, die wir persönlich schätzten und die unser Kind sehr mochte, empfahl uns am Ende der Klasse 1 noch einmal ganz zurückzugehen - gerade in Mathe würde sich zeigen, dass es noch nicht so weit sei.
Wir beobachteten und überlegten lange, besprachen uns mit anderen darüber, was am besten zu tun sei. Während ich aufgrund von Empfehlungen schon Sonderschulen checkte, sagte uns unser Bauchgefühl und zeigte uns unser Kind auf unseren ausgedehnten Reisen in Übersee, dass die Ursache eine andere war. Es war bei Vogelbeobachtungen in den Mangroven der geduldigste Mensch auf dem Boot, hackte stundenlang in Kanada das Holz, damit wir nicht froren und fand Mathe tatsächlich ziemlich cool. Aber auf einer Linie schreiben, sodass man überhaupt einen Buchstaben erkennen konnte oder mit frustrierenden Situationen umzugehen, das fiel ungeheuer schwer. Bereits in Mexiko zeichnete sich ab, was sich zurück in Deutschland erhärtete: Wir erhielten die Diagnose AD(H)S und LRS.
Von der neuen Klassenlehrerin bekamen wir Tipps und wendeten uns an zahlreiche Lerntherapien unseres Kreises und schließlich an helfende Stellen unseres und angrenzender Bundesländer, um Hilfe zu erhalten. Keine Chance: Überall dieselbe Antwort: Wir müssten mindestens eineinhalb Jahre warten, bis ein Platz für eine Lerntherapie frei würde. Ein bis zwei Jahre??? Das ging einfach nicht, denn unser Kind fühlte sich nach all den negativen Rückmeldungen in der Schule und mit Blick auf das ältere Geschwisterkind, dem alles zuflog, dumm und hilflos.
Folgende Gedanken ergaben sich: Ich war Lehrerin, hatte bereits während meines Studiums an vielen Vormittagen mit besonderen Kindern gearbeitet und Freude daran, im phasenweisen Einzelunterricht die konkreten Fortschritte zu begleiten. Kollegen und die Prüfer der Qualitätsanalyse in NRW, die zufällig in meinem Unterricht waren, sagten mir, dass ich ein Händchen für lebendigen, wertschätzenden Unterricht habe, der alle Schüler mitnehme. Wieso also lasse ich mich nicht selbst zur Lerntherapeutin ausbilden? Wenn ich eh fast zwei Jahre auf einen Platz warten muss, kann ich auch gleich selbst die Weiterbildung machen und unserem Kind helfen.
Ich tat es.
Und weil mich die Kombination aus Professionalität, Wissenschaftlichkeit und Humor überzeugte, fuhr ich dafür zwei Jahre lang immer wieder nach Zürich und lernte bei Fabian Grolimund, Stefanie Rietzler, Nora Völker-Munro, Armin Born und vielen anderen Fachpersonen. Ganz nebenbei erfuhr ich, dass die Lehrkräfte im Schweizer Schulsystem deutlich sachter mit ihren Schülern umzugehen pflegten als wir in Deutschland. Und ich merkte, dass diese Arbeit so viel Freude bereitete, weil sie sinnvoll war. Ich konnte intensiver und individueller mit einzelnen Kindern und Jugendlichen arbeiten und ihnen besser helfen, als das vorher der Fall war. Um ehrlich zu sein, fragte ich mich, wie es sein könne, dass wir Lehrer dieses Wissen nicht in unserer Ausbildung erhielten.
Und weil meine Kinder mir das Gefühl geben, dass es gar nicht so doof ist, was ich da mache und welche Tipps ich ihnen gebe, und weil es auch unserem jüngeren Kind nun so viel besser geht als vorher, biete ich mein Wissen nun als Lerncoach und LRS-Trainer an.
Ich möchte coachen; also fange ich bei mir selbst an…
Das Schwimmen tut mir gut. Und doch muss ich mich jedes Mal überwinden: Zuerst das kalte Wasser und dann liegt da diese gefühlt unendlich lange immer gleiche Strecke vor mir.
Dann gehe ich sie an, Bahn für Bahn. Ich achte auf meine Technik, versuche, sie ganz sauber auszuführen. Nach einer Weile wird es leichter, danach fast immer schön. Und wenn nicht, dann bin ich am Ende stolz, es trotzdem gemacht zu haben.
Mein Mann und ich gehen arbeiten, unsere beiden Kinder besuchen die Mittel- und Oberstufe der weiterführenden Schulen.
Manchmal machen wir Fehler, oder haben einen schlechten Tag: Uns belasten Ärger, oder wir machen uns Sorgen. Wenn wir dann nach Hause kommen, werden wir in den Arm genommen. Dafür bin ich dankbar.
Die Arbeit ist wichtig; sie ist nicht alles.
Früher hatte ich oft Probleme damit, mit der für mich unangenehmen Arbeit zu beginnen. Selbst wenn ich eine Stunde Zeit hatte, sagte ich mir: Das lohnt sich nicht. Ich fange lieber erst morgen an.
Aus morgen wurde übermorgen, der Stapel auf dem Schreibtisch wuchs - und mit ihm der Druck und das schlechte Gewissen.
Heute fange ich an, selbst wenn ich nur zehn Minuten Zeit habe. Statt der Stapel habe ich Erleichertung.
Meine Kollegen und Freunde sagen, ein kleiner Espresso würde mich sichtbar glücklich machen.
Das stimmt.
Und es geht auch mit einem Gespräch mit netten Menschen oder einem kurzen Spaziergang.
Wenn ich nur eine kleine Pause einlege, bleibt alles im Lot. Und meistens habe ich danach wieder richtig Lust, um weiterzuarbeiten.